Live Talk am So. 07.03. 19.30 Uhr

 

Thema:	
Die Auswirkungen der veganen Ernährung für das Wohl von Mensch, Tier und Umwelt

Termin: 
So, 07.03. 19.30 Uhr

Gast: 
Erhard Hofmann

Landtagskandidat Calw

Funktion:
Gemeinderat und Landtagskandidat

Kurzbeschreibung Themen/ Person:
Ich entstamme dem badischen Landesteil, genauer dem Landkreis Karlsruhe. 
Aktiv in die Kommunalpolitik eingestiegen bin ich in den achtziger 
Jahren durch die Gründung und Leitung eines grünen Ortsverbandes. 
Es folgte eine 10 jährige Mitgliedschaft im Böblinger Kreistag
in der dortigen grünen Fraktion. 
Meine Arbeitsschwerpunkte lagen im Bereich der Ökologie,
der Baubiologie und dem Sozialen.
Zum Thema selbst kam ich aufgrund eigener Erfahrungen mit veganer Lebensweise
und der Erfassung der größeren Dimensionen des Fleischkonsums. 
Bei größeren Dimensionen ist zu denken an die weltweite Zerstörung von ökologisch
bedeutsamen Wäldern zugunsten der Erzeugung von Viehfutter in der Anbauweise
von Monokultur. 
Monokulturen verlangen bekanntermaßen den Einsatz von Pestiziden.
Da das Saatgut genmanipuliert ist, werden Pestizide oft in viel zu großen Mengen
eingesetzt.
Die Folge sind ausgelaugte und vergiftete Böden, woraufhin neue Kahlschläge 
erfolgen.
 
Da die heimische Landwirtschaft nicht genügend Anbaufläche für das Mastvieh hat,
wird Futter importiert, das durch die Tiermägen wieder ausgeschieden wird
und in Form von Gülle die Böden belastet.
 
Da das Futter importiert wird, wird somit auch die Gülle importiert.
Ein weitere Aspekt besteht in der tierquälerischen Massentierhaltung,
in der die Tiere in einem nie endende qualvollen Dasein stehen – 
nur weil der Mensch meint, ohne Fleisch nicht sein zu können.
Er bezahlt einen hohen Preis dafür. 
Er versündigt sich an der Natur und wird letztlich noch krank dadurch.
Aktuell macht sich eine Pandemie breit, die ihre Ursache,
wie viele andere Pandemien auch in einem zu engen Kontakt mit Tieren  hat. 
Bei Urwaldrodungen, beim Handel, bei der Haltung und letztlich beim Konsum.
Wenn in unserem Verhältnis zum Tier sich nicht etwas grundlegendes ändert,
wird uns auf absehbare Zeit keine Entspannung zuteil werden. 
Impfen und dann so weitermachen, als sei nichts geschehen,
nur weil man ja nichts an seinem Leben ändern will? Das wird Zuwenig sein.

Foto Martin Auerbach: Olaf Brostowski

Location mit freundlicher Unterstützung durch Bert Heim & Team:
https://die-zeitgenossen.de/